Entwicklung

Computerspielen verändert das Gehirn

Forscher um Professor Christian Montag von der Abteilung Molekulare Psychologie der Universität Ulm untersuchten, wie das Spielen eines Computerspiels die Hirnstruktur beeinflusst. Bereits eine Stunde tägliches Spielen – so die Wissenschaftler – führt  zu einer Abnahme des Hirnvolumens im orbitofrontalen Kortex, mit negativen Auswirkungen auf die Emotionsregulation und Entscheidungsfindung. Hie…

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Hormonelle Kontrazeption erhöht Depressionsrisiko

Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer an Depressionen. Prof. Øjvind Lidegaard von der Universität Kopenhagen untersuchte, ob Konrazeptiva das Risiko von Depressionen erhöhen. Prof. Lidegaard wertete Patientenregister mit Angaben zu mehr als einer Million Frauen und weiblichen Jugendlichen (15 bis 34 Jahre) aus, die in Dänemark hormonelle Kontrazeptiva einnahmen.…

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Ein Viertel der Kinder psychisch krank

Im zweiten Halbjahr 2014 lag für ein Viertel der Kinder und Jugendliche in Bayern die Diagnose einer psychischen Störung vor – dazu zählen auch Entwicklungsstörungen. Bei den Klein- und Vorschulkindern sind Entwicklungsstörungen die häufigste Diagnose. Zwischen 7 und 14 Jahren gewinnen Verhaltensstörungen und emotionale Störungen an Bedeutung. Zwischen 15 und…

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„Medikalisierung“ pädagogischer Probleme

Eine „Medikalisierung pädagogischer Probleme“ und eine massive Zunahme von Therapien für Heranwachsende kritisiert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). „Viele Kinder, vor allem Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, werden heute von ihren Eltern nur unzureichend gefördert und angeregt“, so der BVKJ-Präsident, Dr. Thomas Fischbach. Die Folgen fielen dann in…

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Jedes dritte Kind hat Sprachprobleme

33 % der Vorschulkinder leiden unter einer Sprachentwicklungsstörung. Davon betroffen sind 1,1 Millionen Kinder. Im sechsten Lebensjahr sind die Sprach­entwicklungs­störungen am ausgeprägtesten: 37,8 Prozent der Jungen und 29,6 Prozent der Mädchen erhielten in diesem Alter eine entsprechende Diagnose.10 % aller Neunjährigen sind bereits bei Neurologen oder Psychiatern in Behandlung, mehr…

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Immer mehr Kinder bekommen Psychopharmaka

Immer mehr Kinder bekommen nach einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) Psychopharmaka. Gegen das «Zappelphilipp»-Syndrom, Aggressionen oder Depressionen. Am häufigsten werden Medikamente gegen ADHS, also die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung, verschrieben. Erhielten 2006 noch fast 20 000 TK-versicherte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren Pillen gegen die Störung, waren…

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Krankenstand steigt wegen psychischer Störungen weiter

Auf den steigenden Krankenstand aufgrund psychischer Erkrankungen hat die Techniker Krankenkasse hingewiesen: Psychische Störungen seien der Grund für die erneute Zunahme von Krankschreibungen. Um fast 14 % sind binnen eines Jahres die Fehlzeiten durch psychische Diagnosen gestiegen. Statistisch gesehen war damit jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr zwei Tage wegen einer…

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Frühgeborene: Früher Schmerz hinterlässt langfristige Spuren

Frühgeborene zeigen noch im Alter von 11 bis 16 Jahren eine stärkere Gehirnreaktion auf schmerzhafte Reize als reifgeborene Kinder; die normalerweise zu beobachtende Gewöhnung bei wiederholter Reizung fehlt. Schmerzhafte medizinische Prozeduren bei Frühgeborenen können die Schmerzempfindlichkeit bis ins Jugendalter beeinflussen. Das hat eine Studie von Dr. Johanna Hohmeister aus der…

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Mehr als 40 Prozent der Jugendlichen betrinken sich regelmäßig

Jeder dritte 10- bis 18-Jährige betrinkt sich nach eigenen Angaben dreimal im Monat oder öfter. 43 % der Jungen und Mädchen dieser Altersgruppe konsumieren mindestens einmal im Monat mehr als fünf Gläser Bier, Schnaps oder Mixgetränke direkt hintereinander. Dies geht aus einer Studie der Leuphana Universität Lüneburg hervor. Befragt wurden…

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